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Fensterscheiben


Die Fensterscheiben (und auch die Deckgläser der Scheinwerfer für die analoges gilt) sind mit das nervigste bei den Resin-Kits. Aber auch diese Teile lassen sich in den Griff bekommen, man muss nur mit teilweise sehr, sehr viel Geduld arbeiten. Es gibt im wesentlichen 3 Typen von Scheiben: Blisterteile, Plastikfolie und Plastikfolie mit Fotoätz-Rahmen. Auf jede der 3 Arten werde ich hier eingehen. Auf www.amazing43.com gibt es ausserdem zu den Blisterteilen und den Plastikfolien mit Fotoätzteilen gute und bebilderte Anleitungen.

Zum einkleben der Fensterteile sowie zum Anbringen von Kleinteilen auf den Fensterscheiben verwende ich inzwischen grundsätzlich nur noch Holzleim. Dieser hat den Vorteil, dass er klar austrocknet und dass er sich im Zweifelsfall mit warmen Wasser wieder vollständig entfernen lässt.

Plastikfolie mit Fotoätzrahmen
Wenden wir uns zuerst der in meinen Augen einfachsten Variante zu die es vor allem bei den BBR-Kits gibt. Die Scheiben bestehen hier aus je einem Fotoätzteil als Fensterrahmen und einer Plastikfolie als Scheibe.

Zuerst muss der Fotoätzrahmen gestrichen oder lackiert werden - nun gut, kein Problem, das Thema hatten wir ja schon. Danach wird dieser genommen und mit wenig Kleber auf die Plastikfolie geklebt. Am besten den Kleber mit der Spitze eines Zahnstochers ganz dünn auf den Rahmen auftragen - auf jeden Fall so auftragen dass nur sehr wenig auf dem Rahmen ist, aber dass der komplette Rahmen auf der Plastikfolie klebt und nicht nur einzelne Stellen. Aufpassen sollte man dass auf keinen Fall Klebstoff auf der Scheibe verschmiert!

Wenn der Kleber getrocknet ist wird die Scheibe rund um den Rahmen ausgeschnitten (dank des Fotoätzrahmens geht das ausschneiden bei dieser Scheibenvariante ganz einfach) und mit ebenfalls ganz wenig Kleber an der Karosserie befestigt. Um die Scheibe bis zum austrocknen des Klebers in Form zu halten sollte man sich zuvor einige kleine Stücke Kreppband zurechtschneiden und die Scheibe mit diesen an der Karosserie befestigen.

Plastikfolie
Besonders bei den neueren Provence Moulage-Kits ist diese Variante verbreitet. An sich gilt hier vieles analog zu der Variante mit Fotoätz-Rahmen, das Problem ist aber das ausschneiden. Selbst wenn die Fensterrahmen schon aufgedruckt sind und somit das ausschneiden nicht weiter schwer machen sollte - aber wenn man das schön aus geschnittene Teil an die Karosserie hält merkt man dass es doch nicht so ganz passt.

Meistens muss man leider noch in Feinarbeit mehrmals kleine Stücke entweder mit der Schere (wenn es etwas mehr ist) oder mit Schleifpapier (falles es nur sehr wenig ist) vorsichtig abnehmen, immer wieder an die Karosserie halten um zu schauen wie es passt, wieder etwas wegnehmen, ... - eine sehr nervige Angelegenheit. Wenn man geschliffen hat am Ende noch die leicht ausgefransten Ränder mit einem Bastelmesser vorsichtig abtrennen.

Hat man es aber mal geschafft die Scheiben passend zuzuschneiden kann man sie ganz analog zu den Scheiben mit Fotoätzrahmen mit wenig Klebstoff und Kreppband zum befestigen in die Karosserie einkleben.

vorgestanzte Plastikfolie
Eine neue Version der Scheiben findet sich seit ca. Ende 2003 bei den neuen BBR-Bausätzen. Die Scheibenfolie ist hierbei auf einem Trägerpapier aufgeklebt, die Scheiben sind darauf bereits 100% passgenau vorgestanzt. Das Scheiben einkleben wird damit zur Arbeit von wenigen Minuten: Scheibe vom Trägerpapier abziehen, einkleben, nach der Trockenzeit das zum einpassen notwendige Klebeband abziehen, fertig!


Die neuen Scheiben von BBR: Einfach abziehen...


...und einkleben.

Blisterteile
Auch bei den Blisterteilen (alte Provence-Kits, Scheinwerfer bei den neuen Provence-Kits) ist das ausschneiden das große Problem. Zwar sind die Konturen leicht eingeprägt - aber eben nur ganz leicht so dass man es kaum sieht wenn man schneidet. Es empfiehlt sich deshalb mit wasserlöslichem, feinen Filzstift die Linien an denen man schneiden muss vor dem schneien nochmals aufzuzeichnen. An diesen Linien kann man die Scheiben dann ausschneiden und danach wieder in mühevoller Kleinarbeit genau in die Karosserie-Öffnungen einzupassen.

Das kleben ist bei den Blisterteilen dafür etwas einfacher. Zwar muss man auch hier sehr vorsichtig mit dem Kleber umgehen, dafür haben die Blisterteile schon die passenden Form und können daher meist wesentlich einfacher befestigt werden. Ich empfehle trotzdem die Fensterteile vor dem auftragen des Klebers bereits in die Karosserie einzupassen, von außen mit Kreppband zu fixieren und erst danach von innen den Kleber auf zu tragen.

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